Goldine Hoffmann, geb. Wolffs

Veröffentlicht: 11. Dezember 1012 von Leon in Biografien

Goldine Hoffmann geb WolffsGoldine HOFFMANN, geb. WOLFFS
geboren am 10. März 1879 in Aurich

 

 

 

Straße: Fockenbollwerkstraße 7
Todesdatum: Unbekannt (Deportation nach Riga am 25.01.1942)
Todesort: Riga
 Hoffmann, Goldine, geb. Wolffs, geb. 10.03.1879 in Aurich Goldine Hoffmann ist am 10.03.1879 in Aurich zur Welt gekommen. Ihr Vater heißtMelech Abraham Wolffs und führt die Arbeit eines Schlachters aus.Ihre Mutter istZerline Levy, geborene Wallheimer. Ihre Eltern zeugen neun weitere Kinder. Goldine Hoffmann ist somit das fünfte von zehn Kindern.
Goldine heiratet am 11.06.1907 ihren Ehemann Jacob Feibelmann Hoffmann. Beruflich ist er Handelsmann. Später zieht sie mit ihm in die Fockenbollwerkstraße 7, wo sie auch ihre Pension leitete. Aus ihrer Ehe gehen die Kinder Artur Jacob Hoffmann (geboren am 15.02.1910, gestorben am 26.11.1942) und Feodor Jacob Hoffmann (geboren 29.07.1908, gestorben 27.11.1942) hervor. Ihr Ehemann, der Kriegsteilnehmer ist, stirbt am 31.10.1918 im 1. Weltkrieg.
Beide Kinder können vor ihrem Tod noch heiraten. Jedoch nur ihr Sohn Artur Jacob Hoffmann bekommt 1941 mit seiner Frau Henriette Hildegard Cahn einen Nachkommen. Das Mädchen benennt er nach seiner Mutter Goldine Hoffmann. Goldine Seniors Enkelin stirbt nach einem Jahr ebenfalls in einem KZ im Jahre 1942.
Beide Söhne sind am 04.05.1938 nach Mussel, Holland geflüchtet. Von dort aus werden sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und wurden im Jahre 1942 ermordet.Am 29.02.1940 wirdGoldine Hoffmann zusammen mit ihren Schwestern Hanchen und Clara nach Berlin, Rosentraße 2-4, in ein Sammellager abtransportiert. Nach zwei Jahren werden Goldine Hoffmann und Clara Wolffs am 25.01.1942 mit dem Zug ab Berlin-Grunewald in das Konzentrationslager Riga deportiert. In diesem Zug wurden insgesamt 1.044 Juden nach Riga deportiert. Dort sind beide bis heute verschollen und vermutlich ermordet worden. 
Recherche: Meike Rewerts (Stand: 12.06.2012)Eingabe: Hans-Jürgen Westermayer
Foto:
Opfergruppe: Juden
Quellen:  Foto Kennkarte Staatsarchiv Aurich
Literatur:
Patenschaft: Klaus Balke
Verlegetermin: 12. Juni 2012

 

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