Wolff, Rosetta geb. Schöntal

Veröffentlicht: 17. April 2010 von westermayer in Verlegung

Rosetta Wolff - SteinRosetta WOLFF, geb. Schönthal
geboren am 15. September 1863 in Marienhafe

 

 

 

Straße: Leerer Landstraße 18
Todesdatum: 8. Dezember 1941
Todesort: Lodz/Litzmannstadt
  Rosetta Wolff, geb. Schönthal, wurde am 15. September 1863 in Marienhafe als Tochter von Martin Moses Schönthal (1823-1916) und Catherina Schönthal, geb. Vogelier (1828-1888) geboren. Sie heiratet den Auricher Viehhändler Wolff Abraham Wolff (26.01.1858 – 31.01.1926). Wolff und Rosetta haben drei Kinder: die Zwillinge Abraham und Martin, geboren am 24.09.1894, sowie die Tochter Hannchen, geboren am 27.02.1901.
Abraham und Martin arbeiten im Betrieb ihres Vaters und führen ihn nach dessen Tod 1926 fort. Abraham heiratet 1925 und zieht 1929 nach Emden. Er wird am 9. August 1944 in Stutthof ermordet. Hannchen heiratet Carl Friedberg (*28.05.1895 in Elberfeld – 1983) und zieht am 3.02.1933 aus Aurich nach Mönchengladbach. Sie und ihr Mann können dem Völkermord entkommen. Sie verstirbt am 1. Juni 1973.
Rosetta Wolff führt zunächst mit ihren Söhnen das Geschäft ihres Mannes in der Leerer Landstraße 18 weiter. Im Juli 1934 zieht sie mit ihrem Sohn Martin und dessen Familie nach Sandhorst in das Gut Eschen.
Später zieht sie zu ihrem Sohn Abraham nach Emden. Im Oktober 1941 wird Rosetta in das jüdische Altenheim in Emden, Klaas-Tholen-Straße 19, gebracht und von dort am 23.10.1941 über Berlin in das Ghetto in Lodz (Litzmannstadt) deportiert. Dort wird sie im Alter von 78 Jahren am 8.12.1941 ein Opfer der unmenschlichen Lebensbedingungen.
  Recherche und Eingabe: Hans-Jürgen Westermayer
(Stand 21.03.2013)
Foto:  
Opfergruppe: Juden
Quellen:  
Literatur:  
Patenschaft: Werner Hinrichs
Verlegetermin: 21. Februar 2013

 

 

 

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