Buch zur Geschichte der Auricher Stolpersteine geplant

Veröffentlicht: 14. Februar 2017 von westermayer in Verlegung

Suche nach Sponsoren für Buchpakete an Schulen hat begonnen

Im Jahre 2011 begann man in Aurich, der Opfer des Holocausts mit der Verlegung von sogenannten Stolpersteinen zu gedenken und sich damit am Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig zu beteiligen. Inzwischen liegen 288 dieser 10 cm mal 10 cm großen Messingquader vor den Häusern, in denen jüdische Opfern zuletzt freiwillig gewohnt hatten.

Günther Lübbers und Brigitte Weber berichteten in der vergangenen Woche in der Sitzung des Arbeitskreises Auricher Stolpersteine über die weitere Planung. Danach werden Mitte Oktober weitere 25 bis 30 Stolpersteine von Gunter Demnig verlegt werden können. Sein Projekt sieht inzwischen auch die Ehrung von überlebenden Opfern vor, die nach der Machtergreifung der Nazis im Jahre 1933 rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannten und fliehen konnten.

In dieser Sitzung stellte Lübbers den Autor Detlef Plaisier aus Surwold vor, der gemeinsam mit dem Arbeitskreis und dem Weimarer Eckhaus Verlag ein Buch über die Auricher Stolpersteine schreiben wird. In diesem Buch, das 20 cm mal 20 cm groß und wahrscheinlich 168 Seiten stark werden wird, sollen die Biographien von 16 Familien oder Einzelpersonen ausführlicher dargestellt werden. Gleichzeitig soll das Buch ein Abbild des jüdischen Lebens in Aurich liefern und somit auch noch die im Oktober 2017 vorgesehenen und darüber hinaus geplanten Stolpersteinverlegungen beinhalten. „Wir wollen die dürftigen Lebensdaten auf den Stolpersteinen mit Leben füllen“ meinte Detlef Plaisier. Er erläuterte dann das Finanzierungskonzept des Eckhaus Verlages. Es sieht vor, dass die Druckkosten für 2000 Bücher in Höhe von rund 17.000 € durch Sponsoren aufgebracht werden, die jeweils Klassensätze von 27 Exemplaren a´ 16,80 € finanzieren, pro Klassensatz somit 453,60 €. Der Verlag legt anschließend 3 Exemplare dazu. Diese 30 Bücher werden dann an Schulen oder auch Kirchen für den Schul- bzw. Konfirmandenunterricht kostenlos abgegeben. Der Sponsor kann bestimmen, wohin die Buchsätze gehen sollen und sich auch mit einem Begleitwort am Buchtext beteiligen. Sponsoren werden im Buch mit Firmenlogo im Anhang erwähnt.

Für diese Aktion werden noch Sponsoren gesucht. Ebenfalls sucht der Arbeitskreis Stolpersteine weiterhin nach Paten für die noch in Aurich zu verlegenden Stolpersteine. Interessenten können sich an Günther Lübbers (Luebbers-Aurich@t-online.de) oder Brigitte Weber (Weber@Stadt.Aurich.de) wenden.

Günther Lübbers

 

Hier ein erster Umschlagentwurf für das Buch „Auricher Stolpersteine“. Das Foto zeigt das Ehepaar Josef und Holdibne Samson, die in der Rudolf-Eucken-Allee 4 (heute: Am Pferdemarkt 5) wohnten.stol_au_umschlag_b_vorschau-1

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Ankündigung der 12. Verlegung am 23. Oktober 2017

Veröffentlicht: 14. Februar 2017 von westermayer in Verlegung

Nun steht der Termin fest: Am 23. Oktober 2017 wird die 12. Verlegung von Stolpersteinen in Aurich stattfinden. Insgesamt werden 24 Steine verlegt. Die Verlegung beginnt um 9 Uhr Am Ostertorplatz 14.
Bei der Verlegung am 23. Oktober werden auch Steine für Familien verlegt, die nach 1933 Deutschland verließen, weil sie rechtzeitig erkannten, was auf sie zukommen würde. Auch sie sind in unseren Augen Opfer der Nazizeit, da sie nicht freiwillig Aurich verließen und meist viele ihrer Verwandten in den Vernichtungslagern verloren.
Wir freuen uns, dass wir auch bei dieser Verlegung wieder Angehörige der Opfer in Aurich begrüßen können.

Hier der Zeitplan der Verlegung:
09.00 Uhr Verlegung von Steinen für die Familie Ludwig Wolff (4 Steine, Ostertorplatz 14)
und die Familie Jakob Isaak Wolff (4 Steine, Ostertorplatz 18)
09.50 Uhr Verlegung von Steinen für die Familie Lazarus Hoffmann (5 Steine, Wallstraße 20)
10.15 Uhr Verlegung von Steinen für die Familie Erich Knurr (3 Steine, Norderstraße 2)
10.45 Uhr Verlegung von Steinen für die Familie Gidanski (4 Steine, Marktplatz 31)
11.10 Uhr Verlegung eines Steines für Minna Hartog (Osterstraße 11)
11.30 Uhr Verlegung von Steinen für die Familie Sally Goldschmidt (3 Steine, Osterstraße 13)

Da die Werkstatt für die Herstellung der Gedenksteine nur über eine begrenzte Kapazität verfügt, können wir bei dieser Verlegung nur 24 Steine verlegt werden. Die Steine für die Familien, die bei der 12. Verlegung nicht berücksichtigt werden konnten, werden in jedem Fall bei der 13. Verlegung im nächsten Jahr einbezogen. Für diese Steine werden noch Paten gesucht. Informationen zur Patenschaft sowie Kontaktmöglichkeiten finden sich auf dieser Homepage unter „Pate werden“ oder „Kontakt“.

11. Stolpersteinverlegung am 21.10.2016

Veröffentlicht: 10. November 2016 von westermayer in Verlegung

Presseberichte

Am 21. Oktober 2016 wurden 29 Stolpersteine in der Auricher Innenstadt verlegt. Damit sind in Aurich nun insgesamt 288 Gedenksteine verlegt. Da der Künstler und  Initiator des Projektes, Gunter Demnig, verhindert war, fand diesmal mit seinem Einverständnis eine „Selbstverlegung“ statt.  Sie wurde  von Schülern der Berufsfachschule Bautechnik der BBS II Aurich mit ihren Lehrern Harmannus Cornelius und Friedhelm Veith  durchgeführt.

Wieder nahmen zahlreiche Auricher Bürgerinnen und Bürger an der Verlegung teil, darunter auch die Paten der Steine.  Leider war das Wetter so ungemütlich, dass die Beteiligung mit fortschreitender Zeit abnahm.
Neben den Mitgliedern der Recherchegruppe hatten auch Schüler der Berufsfachschule Bautechnik und Jugendliche einer Arbeitsgruppe  der Kirchengemeinde Victorbur  Rechercheaufgaben übernommen  und trugen ihre Ergebnisse vor.

Auch diesmal konnten wir uns über die Anwesenheit von Verwandten der Opfer freuen. Nachkommen der Familie Jakob Moses Cohen waren extra für die Verlegung aus Israel bzw. Amsterdam angereist. So konnten wir aus Israel Chana Nahari (Tochter von Mia Cohen verh. Vos) mit ihrer Tochter Tal Nahari-Tenenbaum  sowie  Hanna (Tochter von David Cohen) und Dodo Vaknim mit Sohn Avishay und Tochter Ziv begrüßen.  Aus Amsterdam  kam Ranni Cohen, der Bruder von Hanna Vaknim. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der Intensität der Recherchearbeit und lobten immer wieder das Engagement aller Auricher Mitarbeiter an dem Stolpersteinprojekt.

Einzelheiten zu den Biografien der Opfer und ihrer Familienangehörigen finden sich auf dieser Homepage unter „Biografien“. Verlegt wurden die 29 Stolpersteine vor folgenden Häusern:

Wallstraße 46 – 3 Steine Familie Hartog
Wallstraße 33 – 6 Steine Familie Cohen
Breiter Weg 21 – 4 Steine Familie Samson
Lilienstraße 9 – 2 Steine Familie Wolff (Nachverlegung)
Kirchdorf, jetzt Kreuzstraße 6c – 3 Steine Familie Wallheimer
Ukenastraße 2 – 3 Steine Familie Hoffmann
Lüchtenburger Weg 8 – 8 Steine Familie Wolffs und Sorsky

Wolfgang Neiweiser begleitete die Verlegung mit jiddischen Liedern.
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Zunächst mussten aufgrund einer Änderung der Verkehrsführung  die Steine für die Familie Wolff umverlegt  werden.  Sie wurden am 12.06.2012 vor dem Haus Ostertorplatz 14 verlegt und liegen nun hinter dem Haus auf dem neuen Bürgersteig.

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Mit den zwei Bollerwagen für die Lautsprecheranlage und die zu verlegenden Steine  ging es weiter zur
Wallstraße 46.
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Verlegung in der Wallstraße 46
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Berta „Riwka“ Hartog – Wallstraße 46
Pate: Eckard Hattensaur
Sara Hartog – Wallstraße 46
Pate: Familie Beninga-Arendt
Kossmann „Oskar“ Hartog – Wallstraße 46
Pate: Kirchengemeinde Victorbur

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Vorbereitung der Verlegung durch Schüler der Berufsfachschule Bautechnik

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In der Wallstraße 46 tragen Jana Joachims, Laura Lindena und Florian Linnemann, Jugendliche der Kirchengemeinde Victorbur, die von ihnen recherchierten Biografien der Familie Hartog vor. Die drei Geschwister Hartog wurden Opfer der Shoa.

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Pastor Jürgen Hoogstraat mit einem Foto von Kossmann Hartog

 

Verlegung in der Wallstraße 33

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Jakob Moses Cohen – Wallstraße 33
Pate: Yoram Cohen
Hannchen David Cohen geb. Wolff – Wallstraße 33
Patin: Hanna Vaknim
Minka „Mia“ Cohen verh. Voss – Wallstraße 33
Paten: Chanan Nahari und Ely Vos
David Jakob Cohen – Wallstraße 33
Paten: Ursula und Wolfgang Freitag
Martha Jakob Cohen – Wallstraße 33
Pate: Familie Beninga-Arendt
Manfred Jakob Cohen – Wallstraße 33
Pate: Familie Beninga-Arendt

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Jörg Peter trägt die Lebensgeschichten der Mitglieder der Familie Jakob Moses Cohen vor.
Hans-Jürgen Westermayer zeigt das Foto von David Cohen im Jahr 2002.

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Chana Nahari (hier mit ihrer Tochter Tal Nahari-Tenenbaum) berichtet vom Schicksal ihrer Mutter Mia und betont, wie wenig ihre Mutter von ihrer schweren Jugend und dem abenteuerlichen Weg nach Israel erzählen wollte.

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Hanna Vaknim trägt aus Erinnerungen an ihren Vater David Jakob vor.

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Wolfgang Freitag berichtet von seinen persönlichen Begegnungen mit David Jakob Cohen in Israel.

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Jakob Cohen

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Minka Cohen

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David Cohen

Nur Minka „Mia“ und David Jakob Cohen konnten überleben, weil ihnen ihre Eltern die Flucht nach Palästina ermöglichen und sich schweren Herzens von ihnen trennen.

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Die israelischen Gäste Dodo Vaknim, Chana Nahari (Tochter von Minka Cohen), Ziv, Hanna und Avishay Vaknim, Ranni Cohen und Tal Nahari-Tenenbaum


Verlegung Breiter Weg 21

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Iwan Samson – Breiter Weg 21
Pate: Spenden zum 9.11.2014
Hannchen Samson geb. Wolff – Breiter Weg 21
Paten: Dr. Sandra Weferling und Heiko Schlake
Marga Samson verh. Vangeebergen – Breiter Weg 21
Pate: Familie Beninga-Arendt
Hans „Henri“ Samson – Breiter Weg 21
Paten: Elfriede und Günther Lübbers
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Vorbereitungen zur Verlegung im Breiten Weg 21. Das Haus, in dem die Familie Samson gewohnt hat, steht nicht mehr.

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Dr. Sandra Weferling trägt die Biografien der Familie Samson vor. Iwan und Hannchen Samson werden in Auschwitz ermordet. Ihre Kinder Marga Samson und Hans „Henri“ können überleben, weil sie vor der Gestapo versteckt werden.
Auf dem gezeigten Foto sind Ester und Henri Samson bei ihrem Besuch anlässlich der Woche der Begegnung in Aurich im Jahr 2002 zu sehen.

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Günther Lübbers, Pate des Stolpersteins für Henri Simon

 

Verlegung in der Lilienstraße 9

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Abraham Wolff – Lilienstraße 9
Pate: Berufsfachschule Bautechnik der BBS II Aurich
Minna Wolff – Lilienstraße 9
Patin: Irmtraut Hausmann

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In der Lilienstraße 9 wohnte der Fleischer und Schlachtermeister Selly Wolff und seine Frau Henriette geb. von der Walde mit ihren 12 Kindern.
Nur drei ihrer Kinder überlebten den Völkermord.

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Schüler der Berufsfachschule B1MV haben mit ihrer Lehrerin Frau Bentlage-Heeren die Biografien erarbeitet und tragen ihre Ergebnisse vor.
Abraham Wolff konnte nach Australien fliehen und starb an den Folgen der Misshandlungen im KZ Sachsenhausen. Minna überlebte durch Flucht in die Schweiz.

 

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Die beteiligten Schüler der B1MV Berufsfachschule „Anlagenmechanik für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ der BBS Aurich II von links: Marcel Manott, Jann-Hinrich Siemering, Nils Buss, Patrick Kotow, Christian Störmer, Kevin Ulferts, Kevin Zaretzke, Mathias Schulz, Dennis Pellmann, Galvany Kiasowa, Almir Dogani, Gyoksel Rasim, Erwin Uka und Sascha Lazarowski.

 

Verlegung in der Kreuzstraße 6d

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Minna „Minkel“ Wallheimer – Kreuzstraße 6d
Patin: Gesa Fecht-Lückemeyer
Karl Calmer Wallheimer – Kreuzstraße 6d
Paten: Jelda Poppen und Wilfried Schnabel
Julie Wallheimer geb. Salinger – Kreuzstraße 6d
Paten: Heike und Tim Sander

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Jörg Peter trägt die Biografien der Mitglieder der Familie Wallheimer vor.
Karl und Julie Wallheimer sterben unter den unmenschlichen Bedingungen in Theresienstadt. Minna „Minkel“ überlebt diese Schrecken und verstirbt 1948.

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Anneke Peter mit dem Foto von Minna Wallheimer

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Die Paten der Stolpersteine Jelda Poppen, Wilfried Schnabel und Heike Sander

 

Verlegung in der Ukenastraße 2

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Meyer Feibelmann Hoffmann – Ukenastraße 2
Pate: Arbeitskreis Stolpersteine
Henriette Hoffmann geb. Hurwitz – Ukenastraße 2
Patin: Gerta Gebhardt
Wilhelm Hoffmann – Ukenastraße 2
Pate: Bernhard Siebelds

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Jörg Peter berichtet vom Schicksal der Familie Hoffmann.
Meyer Feibelmann Hoffmann starb im März 1938 und musste die schlimmste Zeit nicht mehr erleben. Seine Frau Henriette kam in Theresienstadt um, ihr Sohn wurde in Riga ermordet.

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Wilhelm Hoffmann

 

 

 

 

 

Verlegung im Lüchtenburger Weg 8

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Meyer Zwi Wolffs – Lüchtenburger Weg 8
Paten: Anna und Udo Kettwig
Helene Wolffs geb. Cohen – Lüchtenburger Weg 8
Pate: Kollegium der BBS II Aurich
Hermann Wolffs – Lüchtenburger Weg 8
Paten: Abiturienten des Jg. 1963 des Gymnasiums Ulricianum Aurich
Edith Sorsky geb. Wolffs – Lüchtenburger Weg 8
Pate: SPD Ortsverein Aurich-Mitte
Fritz Sorsky – Lüchtenburger Weg 8
Paten: Abiturienten des Jg. 1963 des Gymnasiums Ulricianum Aurich
Hans Sorsky – Lüchtenburger Weg 8
Paten: Abiturienten des Jg. 1963 des Gymnasiums Ulricianum Aurich
Jakob Wolffs – Lüchtenburger Weg 8
Pate: Dirk Freese
Grete Wolffs – Lüchtenburger Weg 8
Paten: Abiturienten des Jg. 1963 des Gymnasiums Ulricianum Aurich

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Schüler der Berufsfachschule Bautechnik tragen die Biografien der Familie Meyer Zwi Wolffs, die sie mit Unterstützung von Frau Parisius (Staatsarchiv Aurich) erarbeitet haben, vor.
Die Eltern Meyer Zwi und Helene können in die USA fliehen, ebenso wie ihre Kinder Jakob und Grete. Ihr Sohn Hermann kann nach Argentinien entkommen. Die Familie Sorsky wird in Auschwitz ermordet.

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Anna und Udo Kettwig, die Paten für den Stein von Meyer Zwi Wolffs

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Frau Lisa Buß hat zusammen mit vielen anderen Mitschülern des Abiturjahrgangs 1963 des Gymnasiums Ulricianum Aurich mehrere Stolpersteinpatenschaften für die Familie Wolff und Sorsky übernommen.

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Der besondere Dank gilt den Schülern und Lehrern der Berufsfachschule Bautechnik der BBS II Aurich, die bei sehr unfreundlichem Wetter mit großer Sorgfalt und Geduld die Gedenksteine verlegten und in Abwesenheit von Gunter Demnig diese Verlegung erst möglich machten.

Auf dem Foto Schüler, Lehrer und Gäste aus Isarel, v.l.n.r: Marcel Janßen, Marcel Remmers, Harmannus Cornelius, Maik Grinda, Sven Rieken, Bastian Süßen (kniend), Nico Westenberg, Friedhelm Veith, Chana Nahari, Eike Peters, Ben Carstens, Nils Kruse, Tal Nahari-Tenenbaum und Timo Freese

Ankündigung der 11. Verlegung

Veröffentlicht: 15. Juni 2016 von westermayer in Verlegung

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Nachverlegung 17.12.2015

Veröffentlicht: 21. Dezember 2015 von westermayer in Verlegung

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10. Stolpersteinverlegung am 5.12.2015

Veröffentlicht: 16. Dezember 2015 von westermayer in Verlegung

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Putzaktion 9.11.2015

Veröffentlicht: 15. Dezember 2015 von westermayer in Verlegung

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40 Schüler des Gymnasiums Ulricianum putzten am 9. und 10. November wieder die Auricher Stolpersteine. Die „Stolpersteine“, kleine Gedenkplatten aus Messing, sollen an die jüdischen Einwohner der Stadt, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden, erinnern. Inzwischen kennzeichnen 231 Stolpersteine die ehemaligen Wohnorte der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Aurich.
Bei der Aktion engagierten sich Schüler der Jahrgänge sechs bis zwölf. Mit ihren Lehrern Christine Grote, Rainer Heseding und Dr. Sandra Weferling putzten sie die Stolpersteine und legten im Gedenken an die Ermordeten und deren Angehörige weiße Rosen nieder.
Am 5. Dezember werden in Aurich weitere 28 Stolpersteine verlegt – in der Osterstraße Nr. 27, der Wallstraße Nr. 2, Nr. 4, Nr. 12 und Nr. 24 sowie in der Marktstraße 25 und der Esenser Straße 107. Das Gymnasium Ulricianum übernimmt auch bei dieser Verlegung wieder zwei neue Patenschaften, und zwar für Berndt und Rosa Wolff, die im Alter von 12 bzw. 16 Jahren deportiert und schließlich ermordet wurden. Das Geld für diese und die bisherigen übrigen sieben Patenschaften des Gymnasiums haben Schüler und Kollegium der Schule gespendet und gesammelt.

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Schülerinnen …

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                            … und Schüler bei der Arbeit.

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Und das Resultat: Eine Geste der Zuwendung und des Gedenkens an die Opfer.